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poetographie

Poetographie

In einer Korrespondenz aus dem Jahre 1996 verwendete der inzwischen leider verstorbene Künstler Bernhard Johannes Blume für meine Arbeit den Begriff der »Poetographie«. Wenngleich dieser Begriff in der Zwischenzeit auch von anderen Künstlern für ganz unterschiedliche — und bisweilen von meinem eigenen Ansatz deutlich abweichende — Ausdrucksformen und Arbeitsweisen gebraucht wird, möchte ich diese Bezeichnung gern beibehalten, denn sie beschreibt sehr treffend mein Bestreben, lyrische Zustände als eigenständige Bildform aufzuzeichnen. Ein geeignetes Synonym wäre auch der Begriff der »lyrischen Zustandsarbeit«.

Meiner poetographischen Arbeit liegt eine langjährige Auseinandersetzung zu Grunde. Hierin wurde schon zu einem frühen Zeitpunkt dem bildnerischen Inhalt eine erhöhte Wahrnehmung entgegengebracht, die diese Bildinhalte zu eigenen Partnern eines aktiven Bildumsetzungsprozesses machte. Damit wurde eine Dialogform eingeführt, die Bild und Bildentstehungsgrund in einer wachen Auseinandersetzungsform der Wahrnehmung behält.

Ein früher Einfluss dieser Arbeiten sind dabei die visuellen Studien am Blackpool & The Fylde College (UK) unter Alan Kent, Derek Johnson und Andy Short, wo die Zeichenlehre — anhand der Technik des mark making — sowie die dort gelehrten basalen Gestaltungsprinzipien photographischer Arbeit den Drehpunkt meines Umgangs mit Bildern gesetzt haben.

updated: Dec 04, 2017